Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Der rechtliche Rahmen für eine klare, faire und nachvollziehbare Zusammenarbeit bei Entscheidungssparring, Eskalationssparring, Projekt Sparring und Phasen Sparring.
Stand: April 2026 · Anbieter: Christian von Hofe, von Hofe Coaching, Lindenallee 21b, 29485 Lemgow · info@vonhofe-coaching.de
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Coaching- und Sparringsleistungen zwischen Christian von Hofe, von Hofe Coaching, und seinen Kundinnen und Kunden.
Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, soweit nicht einzelne Regelungen ausdrücklich nur für eine dieser Gruppen bestimmt sind.
2. Leistungsbeschreibung
Der Anbieter erbringt individuelle Coaching- und Sparringsleistungen, insbesondere Erstgespräche, Entscheidungssparring, Eskalationssparring, Projekt Sparring, Phasen Sparring sowie weitere individuell vereinbarte Formate.
Coaching ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Es unterstützt Reflexion, Klärung und Entwicklung in beruflichen und persönlichen Fragestellungen. Coaching ist keine Therapie und ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung.
Umfang, Ziele, Format, Sitzungsanzahl und Honorar werden im Einzelfall abgestimmt und schriftlich oder in Textform bestätigt. Sitzungen können als Präsenztermin, online oder telefonisch durchgeführt werden, soweit nichts anderes vereinbart ist.
3. Vertragsabschluss
Ein Vertrag kommt zustande, wenn eine Buchung oder Beauftragung erfolgt und diese vom Anbieter schriftlich oder in Textform bestätigt wird.
Buchungen können per E-Mail, telefonisch, über ein auf der Website eingebundenes Formular oder über den extern verlinkten Brevo-Terminplaner erfolgen. Automatisierte Eingangsbestätigungen, auch über den Terminplaner, stellen noch keinen verbindlichen Vertragsabschluss dar, sofern die Buchung nicht ausdrücklich bestätigt wurde.
4. Vergütung und Zahlung
Die Vergütung wird individuell vereinbart. Das jeweils geschuldete Honorar ergibt sich aus der Auftragsbestätigung, dem Einzelvertrag oder einer sonstigen schriftlichen Vereinbarung.
Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.
Gemäß § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerregelung).
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen im gesetzlichen Umfang zu berechnen und die Leistungserbringung bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.
5. Terminvereinbarung, Stornierung und Ausfall
Vereinbarte Termine können grundsätzlich bis 48 Stunden vor Sitzungsbeginn kostenfrei verschoben oder abgesagt werden.
Bei Absagen oder Verschiebungen, die weniger als 24 Stunden vor dem Termin eingehen, wird das volle vereinbarte Sitzungshonorar als Ausfallhonorar berechnet. Für Projekt Sparring, Phasen Sparring und weitere mehrstufige Formate können abweichende Regelungen schriftlich vereinbart werden.
Muss der Anbieter einen Termin aus wichtigem Grund absagen, wird ein Ersatztermin angeboten. Eine Vergütungspflicht für den ausgefallenen Termin entsteht in diesem Fall nicht.
6. Mitwirkungspflichten des Kunden
Damit die Zusammenarbeit trägt, brauche ich von dir Offenheit, Eigenverantwortung und ehrliche Mitwirkung.
Der Kunde informiert den Anbieter unverzüglich, wenn sich Umstände ergeben, die für den Coaching-Prozess relevant sein können, insbesondere bei erheblichen gesundheitlichen oder psychischen Belastungen. Die Verantwortung für Entscheidungen und Handlungen verbleibt jederzeit beim Kunden.
7. Vertraulichkeit
Alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen werden vertraulich behandelt, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht oder der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat.
Eine Nennung als Referenz mit Vor- und Nachname, gekürzter Namensform, Initialen, beruflicher Rolle oder Unternehmen erfolgt nur, wenn dies im Einzelfall ausdrücklich vereinbart wurde. Inhalte des Coachings bleiben vertraulich.
8. Urheberrecht und Materialien
Sämtliche vom Anbieter erstellten Unterlagen, Übungen, Dokumente und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt.
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene persönliche oder interne betriebliche Zwecke. Eine Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Nutzung ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung nicht gestattet.
9. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für wirtschaftliche oder persönliche Entscheidungen, die der Kunde auf Grundlage des Coachings trifft, ist im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.
10. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf dieser Website.
Dies betrifft insbesondere die Verarbeitung über das Kontaktformular, die Terminabstimmung per E-Mail, Telefon oder Google Meet, die externe Terminbuchung über Brevo sowie die Speicherung technisch notwendiger Cookie-Einstellungen für 180 Tage.
11. Widerrufsrecht für Verbraucher
Dieser Abschnitt gilt ausschließlich für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, diesen Vertrag innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir (Christian von Hofe, von Hofe Coaching, Lindenallee 21b, 29485 Lemgow, E-Mail: info@vonhofe-coaching.de, Telefon: +49 151 23361744) mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel per E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können das untenstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Widerrufsfolgen: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt Ihres Widerrufs bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der vorgesehenen Leistungen entspricht.
Erlöschen des Widerrufsrechts: Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen vorzeitig, wenn ich die Dienstleistung vollständig erbracht habe und mit der Ausführung erst begonnen wurde, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginne, und gleichzeitig bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Christian von Hofe, von Hofe Coaching, Lindenallee 21b, 29485 Lemgow,
E-Mail: info@vonhofe-coaching.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
Bestellt am: ________________
Name des/der Verbraucher(s): ________________
Anschrift: ________________
Datum: ________________
Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): ________________
12. Vorzeitige Vertragsbeendigung
Das Recht zur Kündigung von Diensten höherer Art nach § 627 BGB bleibt unberührt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Der Anbieter kann die Zusammenarbeit bei schwerwiegendem Verstoß gegen Mitwirkungspflichten oder bei einem erheblichen Vertrauensbruch mit sofortiger Wirkung beenden. Bereits erbrachte Leistungen sind in diesem Fall zu vergüten.
Im Fall einer Beendigung nach Beginn der Leistungserbringung sind bereits erbrachte Leistungen anteilig oder vollständig zu vergüten, soweit hierfür eine vertragliche oder gesetzliche Grundlage besteht.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.
Gerichtsstand für Klagen gegen Unternehmer ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
14. Hinweis zur Verbraucherstreitbeilegung
Ich bin nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.